GÄSTEBUCH

Es ist in Ordnung, wenn ihr eure wahren Namen verschweigt, denn wer will schon mit diesem Mist hier in Verbindung gebracht werden?    (Wir auch nicht-die Redaktion)

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Die deutsche Fußballnationalmannschaft kann langfristig nur durch eine nachhaltige und radikale Änderung ihrer

 Spielweise im Internationalen Geschäft bestehen.

Wer auch immer so bekloppt sein wird und als Nationaltrainer oder Teamchef oder sonst was unterschreibt;

ihm sei geraten sich die folgenden Änderungen zu eigen zu machen:

 

Das Stürmer-Problem:

Gibt es im neuen System nicht mehr. Was brauchen wir Typen, die wie Kamele durch den Strafraum stolpern - dem

eigenen und dem gegnerischen - und hoffen, dass ein Ball von ihnen abprallt, wenn möglich in die richtige Richtung.

Wir spielen ab sofort ohne Sturm. Das Mittelfeld und die Defence müssen es schon richten.

 

Die taktische Aufstellung:

Vierer-Kette? Schwachsinn!

4:4:2-System? Totaler Quatsch.

Es muss umgestellt werden auf den Zehner-Block. So uneinnehmbar wie eine Festung, so unbezwingbar wie

Lance Armstrong. Alle 10 Feldspieler bilden in der eigenen Spielhälfte einen dynamischen Block.

Der variiert von zwei Fünfer Ketten bis zu einem tief gestaffelten und versetzten Block. Daran kommt keiner vorbei.

Nicht einmal Valentino Rossi.           

 

 

Offensive Systeme:

„Kurzpassspiel“ und „bis zur Grundlinie durch“ sind antiquiert und werden nur noch von denen eingesetzt, die absolut keine

Ahnung haben.

Unsere Taktik heißt Standard-Hopping. Ziel des Offensivspiels ist es, eine Standardsituation zu ergattern. Sei es ein

Einwurf, ein Eckball oder einen Freistoß oder noch besser Strafstoß. Mit dieser perfiden aber erfolgreichen Vorgehensweise

gelangen wir Stück für Stück in den gegnerischen Strafraum. Besser den Gegner so anschießen, dass der Ball von ihm ins

Seiten- oder Toraus prallt, als ein Zauberpass, der in den Armen des feindlichen Torwarts landet. Was sehr viel und bis zum

letzten Exzess trainiert werden muss, ist hat diese Standardverwertung:

Hier ein Beispiel. Mit sieben Standarten zum Tor:

 

Standards:

Sie bilden den Angelpunkt des Offensivspiels. Sie müssen sitzen. Ideenreich, mit Finesse durchgeführt und immer wieder

überraschend müssen sie sein.

Regel 1: Jeder eigener Spieler muss wissen, wo der Ball hingespielt wird. Das geht nur über Absprachen oder

Zeichensprache. Jeder muss wissen, welche Bahn der Ball nehmen wird, ob er ehr sanft oder hart getreten wird. Dann erst

wird aus einem Standard standardmäßig ein Tor.

Regel 2: Die ersten drei Freistöße werden gnadenlos in die Mauer gebolzt. Die anderen Kerle müssen gleich zu Beginn des

Spieles lernen, unsere Jungens zu respektieren.

 

Mannschaftskader:

Die ganzen lauf- und kampffaulen Millionäre werden zu Hause gelassen, außer Michael Ballack natürlich. Wir rekrutieren den

gesamten übrigen Kader aus der zweiten Liga. Die Jungs sind hungrig, die laufen noch für Deutschland. In der zweiten Liga

gilt die Devise: „ Wer zuerst wieder aufsteht, gewinnt.“ Und das gilt besonders im internationalen Vergleich. Wir müssen

wieder Kampfmaschinen auf das Feld schicken. Killer, die gegen alles treten, was sich bewegt.

 

Defensive Taktiken:

Vierer-Schwadron: Auf ein Kommando des Abwehrchefs stürmen vier Verteidiger auf den ballführenden gegnerischen

Spieler zu. Und zwar mit lautem, barbarischem Gebrülle. Der wird sich wundern, wenn diese acht Beine über ihn

hereinbrechen, wie eine Tsunami über die kläglichen Küsten Japans.

Agressives Abseits: Die Abseitsfalle ist hinlänglich bekannt und wird dadurch mit der Zeit immer wirkungsloser. Welcher

halbwegs aufgeweckte Stürmer fällt heutzutage noch darauf hinein. Außer vielleicht Freddi Bobic? Die neue Aufgabe der

Verteidiger wird es sein, die gegnerischen Spieler durch gezielte und genau getimte Schubser ins Abseits zu befördern.

Fußball ist nun mal ein körperbetontes Kampfspiel.

 

 

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